Abbaustellen und Deponie

Abbaustellen

Kies und Sand gehören heute zu den wichtigsten Rohstoffen in der Baubranche. Die JMS verfügt über eigene Abbaustellen.

Kiesgruben sind heute nicht mehr nur Eingriffe ins Landschaftsbild sondern Rohstoffquellen für eine sichere und regional ausgerichtete Versorgung von Regionen mit wertvollen Kies- und Sandmaterial, dem Primärmaterial. Dieses wird heute unter Einsatz modernster Aufbereitungsanlagen industriell zu wertvollsten Baumaterialien aufbereitet und bildet die mengenmässig wichtigste Grundlage für die Herstellung von Beton aller Arten.

Abbaustellen werden bei JMS nach erfolgter Rohkiesgewinnung wieder mit unverschmutztem Aushubmaterial aufgefüllt. Im Anschluss an die Auffüllung wird das ursprüngliche Landschaftsbild mit einer fachgerechten Rekultivierung wieder hergestellt, sodass die Eingriffe in das Landschaftsbild nur von vorübergehender Natur sind. Abbaustellen sind sowohl während wie auch nach abgeschlossenen Arbeiten ökologische Ausgleichsflächen und Refugien, die seltenen Pflanzen und Tieren noch einen wertvollen Lebensraum bieten.

Renaturierung Gommiswald

Rekultivierung und Renaturierung von Kiesgruben

Deponien

In den Deponien werden Materialien abfallgerecht abgelagert.

Während in Abbaustellen ausschliesslich unverschmutztes Aushubmaterial zur Auffüllung verwendet, also wiederverwertet wird, werden in Deponien Materialien abfallrechtlich abgesichert abgelagert. Dabei kann Material ebenfalls als unverschmutztes Aushubmaterial (Deponie Typ A) oder als Bauschuttmaterial (Deponie Typ B) abgelagert werden, in der Regel nach gleichen Prinzipien wie in Abbaustellen.

Deponien des Typs B dienen der Entsorgung von Materialien, von denen Einflüsse auf die Umwelt ausgehen können. Deshalb werden diese Deponien mit speziellen Schutzvorkehrungen errichtet, vom Kanton direkt beaufsichtigt und entsprechend vorsichtig betrieben. Die JMS besitzt lediglich eine Deponie des Typs A.